Ratgeber

Landingpage: Ablauf, Vorgehen und was von euch gebraucht wird

Der Ablauf beim Thema Landingpage von der ersten Frage bis zum laufenden Betrieb — inklusive dessen, was ihr beisteuern müsst, damit es funktioniert.

Angebot nach Anfrage1 bis 3 WochenStand 2026
Kurz gesagt

Ein Landingpage-Projekt läuft in 4 Schritten: von „Ziel und Zielgruppe" bis „Nachschärfen", insgesamt 1 bis 3 Wochen. Jeder Schritt endet mit einer klaren Freigabe, bevor der nächste beginnt.

01 — Ablauf

Die Schritte im Detail

  1. Ziel und Zielgruppe

    Wer kommt hier an, woher, und was soll passieren.

  2. Argumentation bauen

    Die Reihenfolge der Argumente ist wichtiger als deren Formulierung.

  3. Bauen und messen

    Umsetzung inklusive Messung. Ohne Messung ist eine Landingpage eine Behauptung.

  4. Nachschärfen

    Nach den ersten paar hundert Besuchern sieht man, wo Leute abspringen.

02 — Mitwirkung

Was wir von euch brauchen

  • Eine Ansprechperson, die entscheiden darf — nicht nur weiterleiten.
  • Zugang zu den betroffenen Systemen, rechtzeitig und nicht am Tag des Livegangs.
  • Echte Beispiele aus dem Alltag — je unsauberer, desto nützlicher für den Test.
  • Zwei bis vier Stunden für Abstimmung, verteilt über die Projektlaufzeit.
  • Eine Antwort auf die Frage, was Erfolg bedeutet. Ohne die lässt sich hinterher nichts beurteilen.

03 — Umfang

Was dazugehört

  • Aufbau entlang der Fragen, die vor einer Entscheidung im Weg stehen
  • Ein Ziel pro Seite, ohne konkurrierende Angebote
  • Nachweise: Referenzen, Zahlen, Antworten auf die üblichen Einwände
  • Messung bis zur Anfrage, nicht nur bis zum Klick
  • Ladezeit unter zwei Sekunden auch im Mobilfunknetz
  • Variantentest, wenn genug Traffic für belastbare Aussagen da ist

04 — Fragen

Häufige Fragen

Was, wenn die Landingpage nicht konvertiert?

Dann schauen wir uns die Absprungpunkte an, bevor wir irgendetwas neu bauen. Meist liegt es an einem einzigen Abschnitt, nicht an der ganzen Seite — den findet man über die Messung, nicht durch Raten.

Was gehört auf jeden Fall drauf?

Was ihr anbietet, für wen, was es kostet oder zumindest in welchem Rahmen, wer ihr seid, und ein einziger klarer nächster Schritt. Preisangaben schrecken weniger ab als ihre Abwesenheit.

Warum nicht einfach die Startseite bewerben?

Weil die Startseite für alle da ist und deshalb für niemanden konkret. Wer auf eine Anzeige zu einem bestimmten Thema klickt, erwartet genau dieses Thema — nicht ein Menü mit acht Optionen.

Kann dieselbe Landingpage für mehrere Anzeigen genutzt werden?

Ja, solange das Versprechen der Anzeigen zueinander passt. Weichen die Angebote stark voneinander ab, braucht jede Anzeige ihre eigene Seite — sonst stimmt die Erwartung beim Klick nicht.

Könnt ihr auch die Anzeigen dazu schalten?

Das ist eine eigene Leistung, die wir ebenfalls anbieten. Landingpage und Anzeige sollten inhaltlich zusammenpassen, technisch sind es aber zwei getrennte Arbeitsschritte.

Wie viele brauchen wir?

Eine pro Angebot und Zielgruppe, die getrennt beworben wird. Wenn ihr drei Leistungen an zwei Zielgruppen verkauft, sind sechs sinnvoll — sofern jede genug Traffic bekommt, um beurteilbar zu sein.

Ab wann kann man einen Test auswerten?

Als Faustregel braucht ein Variantentest pro Variante mehrere hundert Besucher und mindestens 25 bis 30 Abschlüsse, sonst misst man Zufall. Bei kleinen Zahlen ist es ehrlicher, auf Basis von Argumenten zu entscheiden statt auf Basis von Scheinstatistik.

05 — Entscheidung

Wie ihr weiterkommt

Der günstigste nächste Schritt ist ein Gespräch, kein Angebot. Zwanzig Minuten reichen meist, um zu klären, ob ein Vorhaben Sinn hat, in welchem Rahmen es liegt und ob wir die Richtigen dafür sind.

Falls nicht, sagen wir das. Ein ehrliches Nein kostet weniger als ein Projekt, das man nach drei Monaten abbricht — für beide Seiten.

Nächster Schritt

Reden wir kurz darüber, ob sich das bei euch rechnet.

Ein Gespräch von zwanzig Minuten reicht meistens, um zu klären, ob ein Projekt Sinn hat. Wenn nicht, sagen wir das — das ist billiger für beide Seiten als ein Angebot, das niemand braucht.