Ratgeber

Checkliste: Google-Unternehmensprofil vorbereiten

Was ihr klären solltet, bevor ihr Angebote zum Thema Google-Unternehmensprofil einholt. Je mehr davon vorher steht, desto belastbarer werden die Angebote.

Angebot nach Anfrage1 bis 2 WochenStand 2026
Kurz gesagt

Vor der Entscheidung für die Optimierung des Google-Unternehmensprofils lohnt sich eine kurze Bestandsaufnahme: welcher Ablauf am meisten Zeit kostet, wer das System später betreut, und ob die nötigen Inhalte überhaupt vorliegen. Die vollständige Checkliste steht weiter unten.

01 — Checkliste

Vor dem ersten Angebot klären

  • Was soll besser werden? In einem Satz, ohne Fachbegriffe.
  • Woran merkt ihr es? Eine Zahl, die sich ändern soll.
  • Wer entscheidet? Eine Person, nicht ein Gremium.
  • Welches Budget steht zur Verfügung? Ein Rahmen genügt — er macht Angebote vergleichbar statt beliebig.
  • Bis wann? Und woran hängt der Termin.
  • Welche Systeme sind betroffen? Und wer hat dort Zugang.
  • Was habt ihr schon? Inhalte, Daten, Vorarbeiten — das senkt den Preis.

02 — Mitwirkung

Was wir von euch brauchen

  • Eine Ansprechperson, die entscheiden darf — nicht nur weiterleiten.
  • Zugang zu den betroffenen Systemen, rechtzeitig und nicht am Tag des Livegangs.
  • Echte Beispiele aus dem Alltag — je unsauberer, desto nützlicher für den Test.
  • Zwei bis vier Stunden für Abstimmung, verteilt über die Projektlaufzeit.
  • Eine Antwort auf die Frage, was Erfolg bedeutet. Ohne die lässt sich hinterher nichts beurteilen.

03 — Fragen

Fragen, die ihr stellen solltet

  • Was passiert, wenn das Projekt teurer wird als geschätzt — wer trägt das?
  • Wem gehören Daten, Zugänge und, falls entwickelt wird, der Quellcode?
  • Was kostet der Betrieb im zweiten und dritten Jahr?
  • Wie sieht die Dokumentation aus, die wir am Ende bekommen?
  • Woran würden Sie messen, ob das Projekt erfolgreich war?
  • Gibt es einen Fall, in dem Sie uns davon abraten würden?

04 — Fragen

Häufige Fragen

Wie bekommen wir mehr Bewertungen?

Fragen, und zwar zum richtigen Zeitpunkt: unmittelbar nach der erledigten Leistung, mit einem kurzen Link, ohne Gegenleistung. Gekaufte Bewertungen sind ein Verstoß gegen die Richtlinien und lassen sich erkennen.

Bringen Beiträge im Profil etwas?

Wenig direkten Ranking-Effekt, aber sie füllen die Fläche im Profil und zeigen Aktivität. Für Betriebe mit Aktionen oder Terminen lohnen sie sich, für andere kaum.

Was, wenn jemand ein falsches Profil für unseren Betrieb angelegt hat?

Das kommt vor, meist durch automatisierte Einträge aus alten Verzeichnissen. Die Inhaberschaft lässt sich beanspruchen, und doppelte Einträge werden zusammengeführt oder gemeldet.

Ist ein Video im Profil sinnvoll?

Ergänzend ja, als Ersatz für Fotos nicht. Ein kurzer Rundgang oder Werkstattblick schafft Vertrauen, ersetzt aber nicht die vollständigen, aktuellen Standbilder, die die meisten Betrachter zuerst sehen.

Wer darf das Profil verwalten?

Mehrere Personen können als Inhaber oder Verwalter eingetragen werden, mit unterschiedlichen Rechten. Das ist sinnvoll, damit die Pflege nicht an einer einzigen Person mit einem einzigen Zugang hängt.

Sollen wir auf schlechte Bewertungen antworten?

Ja, sachlich, zeitnah und ohne Rechtfertigung. Die Antwort ist nicht für den Verfasser gedacht, sondern für alle, die sie später lesen. Eine ruhige Antwort auf eine harsche Bewertung wirkt oft besser als zwanzig fünf-Sterne-Einträge.

Was ist mit falschen oder gefälschten Bewertungen?

Die lassen sich melden, mit unterschiedlichem Erfolg. Bei eindeutigen Richtlinienverstößen — Beleidigung, Verwechslung, Wettbewerber — funktioniert es oft. Bei bloß unfairer Kritik selten.

Nächster Schritt

Erste Einschätzung, ohne Verpflichtung.

Beschreibt kurz, worum es geht. Ihr bekommt eine ehrliche Antwort dazu, was realistisch ist und was es ungefähr kostet.