Datenschutz und KI-Compliance · Wien-Döbling

Datenschutz und KI-Compliance in Wien-Döbling

Diese Seite richtet sich an Betriebe in Wien-Döbling, die Datenschutz und KI-Compliance nicht als Trend, sondern als Werkzeug betrachten. Was möglich ist, wie lange es dauert — und wann wir davon abraten.

Angebot nach Anfrage3 bis 5 WochenWien · Bezirk 19. BezirkÖsterreichweit tätig
Kurz gesagt

Datenschutz und KI-Compliance in Wien-Döbling umfasst unter anderem: Bestandsaufnahme: welche KI-Werkzeuge werden im Betrieb tatsächlich genutzt. Dazu kommen weitere, individuell abgestimmte Bausteine. Die Umsetzung dauert üblicherweise 3 bis 5 Wochen; der Preis richtet sich nach Aufwand und wird nach einem kurzen Erstgespräch als konkreter Vorschlag genannt. Gearbeitet wird remote per Videocall, mit persönlichen Terminen vor Ort, wenn das sinnvoll ist.

01 — Ausgangslage

Das Problem, das KI-Compliance löst

KI-Werkzeuge werden längst benutzt, meist ohne Regeln. Das ist ein Datenschutzrisiko und seit dem EU AI Act auch ein Compliance-Thema.

Eine dokumentierte Bestandsaufnahme, eine praxistaugliche Nutzungsrichtlinie und die Nachweise, die verlangt werden können.

In Wien ist der Wettbewerb um Fachkräfte hoch — das verschiebt die Rechnung. Jede Stunde, die nicht in wiederkehrende Handgriffe geht, ist eine Stunde, für die niemand eingestellt werden muss.

02 — Leistungsumfang

Was enthalten ist

  • Bestandsaufnahme: welche KI-Werkzeuge werden im Betrieb tatsächlich genutzt
  • Einordnung nach EU AI Act — Risikoklasse und daraus folgende Pflichten
  • Prüfung der Datenschutzlage je Werkzeug, inklusive Auftragsverarbeitung
  • Nutzungsrichtlinie, die im Alltag anwendbar ist statt nur formal korrekt
  • Kennzeichnungspflichten für Chatbots und KI-generierte Inhalte umsetzen
  • Nachweis der KI-Kompetenz durch dokumentierte Schulung

03 — Ablauf

So läuft ein Datenschutz und KI-Compliance-Projekt ab

  1. Bestand aufnehmen

    Was wird genutzt, von wem, mit welchen Daten. Meist mehr als der Geschäftsführung bekannt ist.

  2. Einordnen

    Risikoklasse je Anwendung, daraus die konkreten Pflichten.

  3. Regeln schreiben

    Eine Richtlinie, die kurz genug ist, dass sie gelesen wird.

  4. Umsetzen und nachweisen

    Kennzeichnungen einbauen, Schulung dokumentieren, Unterlagen ablegen.

Wir arbeiten aus dem Mühlviertel für Kundinnen und Kunden in ganz Österreich. Der Großteil der Zusammenarbeit läuft ohnehin über Videocalls und geteilte Dokumente — das spart beiden Seiten Fahrzeit. Wo ein Termin vor Ort sinnvoll ist, kommen wir.

04 — Kosten

Aufwand und Laufzeit

Preis
Individuell nach Aufwand
Typische Laufzeit
3 bis 5 Wochen

Für Bestandsaufnahme, Einordnung und Richtlinie. Ein Fixpreis lässt sich erst nach dem Erstgespräch seriös nennen — schreibt uns kurz euer Vorhaben, und wir schicken einen Vorschlag, der zu Umfang und Aufwand passt.

Förderung

Für Digitalisierungsvorhaben gibt es in Österreich mehrere Förderschienen, etwa KMU.DIGITAL oder die aws-Digitalisierungsförderung. Ob und in welcher Höhe eine davon aktuell für euer Vorhaben infrage kommt, prüfen wir individuell mit euch. Aktuelle Bedingungen: kmudigital.at, aws.at.

05 — Fragen

Häufige Fragen

Dürfen wir Kundendaten in ChatGPT eingeben?

In der kostenlosen Variante ohne vertragliche Absicherung: nein. Mit einem Geschäftszugang, Auftragsverarbeitungsvertrag und ausgeschlossenem Training kann es zulässig sein — abhängig davon, um welche Daten es geht. Genau diese Unterscheidung gehört in die Nutzungsrichtlinie, weil sie im Alltag ständig relevant wird.

Reicht eine mündliche Absprache im Team statt einer schriftlichen Richtlinie?

Nein, im Streitfall oder bei einer Prüfung zählt nur, was dokumentiert ist. Eine kurze schriftliche Richtlinie schützt außerdem neue Mitarbeitende, die die mündliche Absprache nie gehört haben.

Brauchen wir eine Datenschutz-Folgenabschätzung?

Nicht generell. Sie wird nötig, wenn die Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für Betroffene bedeutet — etwa bei umfangreicher Profilbildung. Für einen FAQ-Chatbot auf der Website ist sie üblicherweise nicht erforderlich. Wir prüfen das im Einzelfall und halten das Ergebnis schriftlich fest.

Was, wenn wir mehrere KI-Werkzeuge unterschiedlicher Anbieter nutzen?

Jedes Werkzeug wird einzeln bewertet — Anbieter, Datenverarbeitung und Risikoklasse unterscheiden sich. Die Nutzungsrichtlinie fasst die Ergebnisse zusammen, damit niemand jedes Werkzeug einzeln nachschlagen muss.

Was verlangt der EU AI Act konkret von uns?

Für die meisten Betriebe geht es um zwei Dinge: Transparenz und Kompetenz. Transparenz heißt, dass Menschen erkennen müssen, wenn sie mit einem KI-System sprechen oder KI-generierte Inhalte sehen — das gilt seit August 2026. Kompetenz heißt, dass die Personen, die solche Systeme einsetzen, dafür ausreichend geschult sind. Beides ist dokumentierbar und mit überschaubarem Aufwand erfüllbar.

Gilt das auch für Einzelunternehmen?

Ja. Der AI Act unterscheidet nicht nach Unternehmensgröße, sondern nach Einsatzzweck und Risiko. Wer einen Chatbot auf der Website hat, ist betroffen — unabhängig davon, ob eine oder hundert Personen im Betrieb arbeiten.

Arbeitet ihr auch in Wien-Döbling?

Ja. Wir arbeiten aus dem Mühlviertel für Kundinnen und Kunden in ganz Österreich. Der Großteil der Zusammenarbeit läuft ohnehin über Videocalls und geteilte Dokumente — das spart beiden Seiten Fahrzeit. Wo ein Termin vor Ort sinnvoll ist, kommen wir. Für Wien-Döbling und den Bezirk 19. Bezirk gilt das genauso.

Was kostet KI-Compliance in Wien-Döbling?

Das lässt sich pauschal nicht seriös beantworten — der Preis hängt vom Umfang eures Vorhabens ab, nicht vom Standort. Für Bestandsaufnahme, Einordnung und Richtlinie. Schreibt uns kurz, worum es geht, und ihr bekommt einen Vorschlag, der zu eurem Fall passt. Regionale Aufschläge gibt es bei uns ohnehin nicht.

Wie schnell könnt ihr starten?

Nach dem Erstgespräch und der Freigabe des Angebots üblicherweise innerhalb von zwei bis vier Wochen. Die Umsetzung selbst dauert dann 3 bis 5 Wochen.

Nächster Schritt

Reden wir kurz darüber, ob sich das bei euch rechnet.

Ein Gespräch von zwanzig Minuten reicht meistens, um zu klären, ob ein Projekt Sinn hat. Wenn nicht, sagen wir das — das ist billiger für beide Seiten als ein Angebot, das niemand braucht.