KI-Wissen
Was KI im Unternehmen tatsächlich kostet
Die Nutzungsgebühren sind selten der größte Posten. Was die Rechnung wirklich bestimmt.
Einrichtung, laufende Nutzung, Pflege und interner Aufwand. Der letzte wird fast immer vergessen und ist bei kleinen Projekten häufig der größte.
01
Die vier Kostenblöcke
Einrichtung, laufende Nutzung, Pflege und interner Aufwand. Der letzte wird fast immer vergessen und ist bei kleinen Projekten häufig der größte.
02
Nutzungsgebühren
Sprachmodelle werden nach verarbeiteter Textmenge abgerechnet. Für einen Chatbot mit ein paar hundert Gesprächen im Monat liegt das im niedrigen zweistelligen Bereich — deutlich niedriger, als die meisten erwarten.
03
Was tatsächlich kostet
Die Aufbereitung der Inhalte, das Festlegen des Verhaltens, das Testen, und die ersten Wochen Nachschärfen. Das ist Arbeit, keine Gebühr, und sie fällt einmal an.
04
Der Betrieb
Nach dem Einschwingen ist der laufende Aufwand gering: gelegentliche Ergänzungen der Wissensbasis, Beobachtung der Verläufe. Bei einem Chatbot sind das wenige Stunden im Quartal.
05
Die ehrliche Rechnung
Bei einem typischen Einstiegsprojekt entfallen etwa achtzig Prozent der Kosten auf die einmalige Einrichtung und zwanzig auf zwei Jahre Betrieb. Wer nur die monatlichen Gebühren vergleicht, vergleicht den kleineren Teil.
06
Warum ein Pilotprojekt oft teurer wirkt, als es ist
Ein erster Testlauf trägt die gesamte Einrichtung allein, während laufende Kosten sich erst über viele Monate verteilen. Wer nur die erste Rechnung sieht, hält das Projekt für teurer, als es über zwei Jahre tatsächlich ist — deshalb gehört die Amortisationsrechnung von Anfang an ins Angebot, nicht erst auf Nachfrage.
Fragen
Häufige Fragen
Was kostet ein einzelner Sprachmodell-Aufruf?
Im Bereich weniger Cent bis niedriger einstelliger Cent-Beträge, je nach Modell und Textmenge. Für ein typisches Gespräch mit einem Chatbot liegt das im Bruchteil eines Cents — das Volumen macht es erst spürbar, nicht der Einzelfall.
Warum unterscheiden sich Angebote im Preis so stark?
Weil unterschiedlich viel in der Einrichtung steckt: Wie gründlich wird die Wissensbasis aufgebaut, wie viele Testrunden mit echten Fragen, wie genau wird das Antwortverhalten festgelegt. Ein günstiges Angebot spart meist genau hier.
Lohnt sich ein eigenes, lokal betriebenes Modell?
Für die meisten kleinen Betrieben nicht — der Betriebsaufwand für eigene Hardware übersteigt die Ersparnis bei den Nutzungsgebühren bei weitem. Interessant wird es erst bei sehr hohem Volumen oder bei Daten, die das Haus nicht verlassen dürfen.
Wie erkennt man versteckte Folgekosten vorab?
Indem man nach dem Betrieb im zweiten und dritten Jahr fragt, nicht nur nach dem Einrichtungspreis. Wer das nicht beantworten kann oder will, hat es selbst noch nicht durchgerechnet.
Nächster Schritt
Schickt uns ein paar Sätze zu eurem Vorhaben.
Wir lesen jede Anfrage selbst und melden uns persönlich zurück. Kein Vertriebsteam, kein Rückrufformular in die Leere.