Startups · Ratgeber
Was kostet Digitalisierung für Startups?
Pauschal lässt sich das nicht beantworten — aber die Faktoren, die den Aufwand in Startups treiben, sind gut benennbar. Und die Rechnung, mit der sich vorher abschätzen lässt, ob es sich lohnt.
Was Digitalisierung für Startups kostet, hängt nicht an der Branche, sondern am Umfang: Zahl der betroffenen Abläufe, Zustand der Ausgangslage, nötige Anbindungen und der laufende Betrieb. Einen belastbaren Betrag gibt es nach einem kurzen Erstgespräch, keinen Pauschalpreis vorab.
01 — Kosten
Was den Aufwand treibt
- Wie viele Abläufe betroffen sind. Ein einzelner Vorgang ist ein überschaubares Vorhaben, fünf gleichzeitig sind ein Projekt.
- Der Zustand der Ausgangslage. Vorhandene Texte, gepflegte Kundendaten und dokumentierte Abläufe senken den Aufwand erheblich.
- Anbindungen an bestehende Systeme. Jedes zusätzliche System, das mitspielen muss, kostet Aufwand — unabhängig davon, wie einfach der Kern ist.
- Wie viel neu entstehen muss. Was ihr beisteuern könnt, muss niemand erfinden. Das ist der größte Hebel, den ihr selbst in der Hand habt.
- Der laufende Betrieb. Über drei Jahre gerechnet ergibt das oft ein anderes Bild als der reine Angebotsvergleich.
Einen seriösen Pauschalpreis gibt es nicht — er hängt vom Umfang ab, nicht von der Branche. Schreibt uns kurz euer Vorhaben, und ihr bekommt einen Vorschlag, der zu eurem Fall passt.
02 — Rechnung
So rechnet man es vorher aus
Vier Zahlen genügen: Wie oft kommt der Ablauf vor? Wie lange dauert er? Was kostet eine Stunde intern? Und was kostet die Lösung, einmalig plus Betrieb über drei Jahre?
Bei Startups ist Automatisierung der Abläufe, die mit dem Wachstum brechen meist der erste Kandidat für diese Rechnung, weil dieser Ablauf regelmäßig vorkommt und sich gut messen lässt. Wer die eigenen Zahlen nicht kennt, zählt zwei Wochen mit — das reicht für eine belastbare Größenordnung.
Diese Rechnung ist bewusst konservativ: Sie berücksichtigt nur eingesparte Zeit, nicht vermiedene Fehler und nicht die Aufträge, die durch schnellere Reaktion überhaupt erst zustande kommen.
03 — Förderung
Förderungen in Österreich
Für Digitalisierungsvorhaben gibt es in Österreich mehrere Förderschienen, etwa KMU.DIGITAL oder die aws-Digitalisierungsförderung. Ob und in welcher Höhe eine davon aktuell für euer Vorhaben infrage kommt, prüfen wir individuell mit euch. Aktuelle Bedingungen: kmudigital.at, aws.at.
Welche Schiene infrage kommt und wie hoch der Zuschuss aktuell ausfällt, hängt vom Bundesland, der Unternehmensgröße und dem laufenden Budget der jeweiligen Förderperiode ab — dazu kommen Landesförderungen, die sich teils kombinieren lassen. Verlässlich sind nur die Angaben der Förderstellen selbst.
Die wichtigste Regel: Der Antrag muss eingereicht und bewilligt sein, bevor der Auftrag vergeben wird. Wer zuerst beauftragt, bekommt nichts — das ist der häufigste Grund für abgelehnte Anträge.
04 — Fragen
Häufige Fragen
Wann sollte ein Startup automatisieren?
Nicht am Anfang, aber vor dem Bruch. Solange man den Ablauf noch ändert, ist Handarbeit richtig — sie ist flexibler. Sobald der Ablauf stabil ist und die Menge wächst, wird sie zum Engpass. Der Zeitpunkt liegt kurz davor.
Was zuerst?
Das, was bei doppelter Menge zuerst bricht. Meist ist das Onboarding oder der Support, selten die Buchhaltung.
Arbeitet ihr auch mit Startups?
Ja. Wir arbeiten aus dem Mühlviertel für Kundinnen und Kunden in ganz Österreich. Der Großteil der Zusammenarbeit läuft ohnehin über Videocalls und geteilte Dokumente — das spart beiden Seiten Fahrzeit. Wo ein Termin vor Ort sinnvoll ist, kommen wir.
Was kostet der Einstieg?
Das hängt am Vorhaben, nicht an der Branche. Ein Google-Unternehmensprofil samt lokaler Sichtbarkeit ist überschaubar, eine Website oder ein Chatbot sind größere Projekte. Schreibt uns kurz euer Anliegen — wir rechnen das durch und schicken einen Vorschlag.
Womit sollten wir anfangen?
Mit dem Engpass, nicht mit dem Interessantesten. Bei Startups ist das erfahrungsgemäß Automatisierung der Abläufe, die mit dem Wachstum brechen.
Gibt es Förderungen?
Für Digitalisierungsvorhaben gibt es in Österreich mehrere Förderschienen, etwa KMU.DIGITAL oder die aws-Digitalisierungsförderung. Ob und in welcher Höhe eine davon aktuell für euer Vorhaben infrage kommt, prüfen wir individuell mit euch. Aktuelle Bedingungen: kmudigital.at, aws.at.
99 — Weiter
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Nächster Schritt
Wir schauen uns eure Ausgangslage an.
Erzählt uns, was heute Zeit frisst. Daraus entsteht eine Einschätzung mit Aufwand und Nutzen — und erst danach ein Angebot.