Individualsoftware · Branche
Individualsoftware für Elektrobetriebe
Software für den Fall, in dem Standardlösungen nicht passen — und die Tabelle, die den Betrieb zusammenhält, an ihre Grenze kommt. Bei Elektrobetrieben heißt das konkret: Anrufe kommen, während das Team auf der Baustelle steht — abends stapeln sich zwölf Rückrufe — genau dort setzt ein solches Projekt an.
Individualsoftware für Elektrobetriebe löst ein konkretes Problem: Anrufe kommen, während das Team auf der Baustelle steht — abends stapeln sich zwölf Rückrufe. Ein Projekt dauert üblicherweise ab 8 Wochen bis zur ersten Version, der Preis hängt vom Umfang ab und wird nach einem kurzen Erstgespräch vorgeschlagen — nicht pauschal für die ganze Branche.
01 — Ausgangslage
Warum Elektrobetriebe das brauchen
- Anrufe kommen, während das Team auf der Baustelle steht — abends stapeln sich zwölf Rückrufe
- Störungsmeldungen und Angebotsanfragen landen im selben Postfach und werden gleich behandelt
- Terminvereinbarung für Kleinaufträge kostet mehr Telefonzeit als der Auftrag wert ist
Irgendwann hält eine gewachsene Tabellenlandschaft den Betrieb zusammen. Sie kennt nur eine Person, sie hat keine Rechte, keine Historie und keine Sicherung.
02 — Anwendung
Individualsoftware im Alltag eines Elektrobetrieb
Ein Kunde meldet um 19:30 Uhr einen ausgefallenen FI-Schalter. Der Telefonassistent nimmt auf, erkennt „kein Strom" als dringend und schickt eine SMS an den Bereitschaftsdienst — statt dass der Anruf auf der Mailbox landet.
- Anforderungsaufnahme mit den Leuten, die damit arbeiten werden
- Umsetzung in kleinen, nutzbaren Schritten statt als Großprojekt
- Übernahme der bestehenden Daten aus Tabellen und Altsystemen
- Rollen und Rechte, Protokollierung und Sicherung von Anfang an
- Anbindung an eure bestehenden Systeme statt einer weiteren Insel
- Dokumentation und Quellcode, der euch gehört
03 — Ablauf
Wie ein Projekt läuft
Ablauf verstehen
Wir schauen zu, wie heute gearbeitet wird. Das deckt regelmäßig Anforderungen auf, die niemand genannt hätte.
Kleinste nutzbare Version
Was ist das kleinste Stück, das im Alltag schon hilft? Damit wird begonnen.
Ausbauen
In Schritten von zwei bis vier Wochen, jeweils mit etwas, das ihr benutzen könnt.
Übergeben
Dokumentation, Einschulung, Quellcode. Ihr sollt nicht an uns gebunden sein.
04 — Kosten
Aufwand und Laufzeit
- Preis
- Individuell nach Aufwand
- Typische Laufzeit
- ab 8 Wochen bis zur ersten Version
Typischer Einstieg für eine erste nutzbare Version. Ein Fixpreis lässt sich erst nach dem Erstgespräch seriös nennen — schreibt uns kurz euer Vorhaben, und wir schicken einen Vorschlag, der zu Umfang und Aufwand passt.
Für Digitalisierungsvorhaben gibt es in Österreich mehrere Förderschienen, etwa KMU.DIGITAL oder die aws-Digitalisierungsförderung. Ob und in welcher Höhe eine davon aktuell für euer Vorhaben infrage kommt, prüfen wir individuell mit euch. Aktuelle Bedingungen: kmudigital.at, aws.at.
05 — Fragen
Häufige Fragen
Wann lohnt sich eigene Software gegenüber Standardsoftware?
Wenn euer Ablauf ein echter Wettbewerbsvorteil ist, wenn Standardsoftware nur zu siebzig Prozent passt und der Rest in Handarbeit endet, oder wenn die Lizenzkosten pro Nutzer die Entwicklung über wenige Jahre übersteigen. Wenn es nur um Bequemlichkeit geht, ist Standardsoftware billiger.
Was, wenn wir während der Entwicklung neue Anforderungen entdecken?
Das ist normal und eingeplant, weil in kleinen Schritten gearbeitet wird. Eine neue Anforderung wird in den nächsten Schritt aufgenommen, statt das ganze Projekt aufzuhalten.
Läuft das auf unseren eigenen Servern oder in der Cloud?
Beides ist möglich. Für die meisten Betriebe ist eine Cloud-Lösung wartungsärmer; wo Daten das Haus nicht verlassen dürfen, richten wir es auf eigener Infrastruktur ein.
Wem gehört der Quellcode?
Euch, vollständig, ab Bezahlung. Das steht im Vertrag. Ihr könnt damit zu jedem anderen Entwickler gehen — das ist der Punkt.
Können wir mit einer Tabelle anfangen?
Oft ja, und das ist ein guter Test. Wenn die Tabelle den Ablauf abbildet und nur an Mehrbenutzerfähigkeit, Rechten oder Datenmenge scheitert, ist die Anforderung klar und das Projekt kalkulierbar.
Kann ein System Störung von Neuanfrage unterscheiden?
Ja, über Stichwörter und Rückfragen. „Kein Strom", „Rauch", „Funken" lösen sofortige Weiterleitung aus. „Angebot", „Sanierung", „Photovoltaik" werden als Anfrage aufgenommen und am nächsten Werktag bearbeitet.
Was ist mit E-Ladestationen und Photovoltaik?
Genau dort lohnt sich Vorqualifizierung: Wohnform, Zählerplatz, Netzbetreiber und Dachausrichtung entscheiden, ob ein Termin überhaupt sinnvoll ist. Vier Fragen im Formular ersparen zwei Telefonate und eine Anfahrt.
Rechnet sich Individualsoftware für einen kleinen Elektrobetrieb?
Das hängt an drei Zahlen: wie oft der betroffene Ablauf vorkommt, wie lange er dauert und was eine Stunde bei euch kostet. Bei Elektrobetrieben ist der Ansatzpunkt meist Anrufannahme und Dringlichkeitseinstufung. Wir rechnen das vor dem Angebot mit euren Zahlen durch — und sagen es, wenn es sich nicht lohnt.
06 — Weiter
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Nächster Schritt
Wir schauen uns eure Ausgangslage an.
Erzählt uns, was heute Zeit frisst. Daraus entsteht eine Einschätzung mit Aufwand und Nutzen — und erst danach ein Angebot.