Hotels · Ratgeber

Hotels: Saisonspitzen abfedern

Wenn alle gleichzeitig anfragen, entscheidet die Organisation über den Umsatz, nicht die Kapazität. Was in Hotels vorbereitet gehört, bevor die Spitze kommt.

TourismusStand 2026Angebot nach Anfrage
Kurz gesagt

Vor der Saisonspitze gehört in Hotels vor allem die Erreichbarkeit geregelt: In der Spitze gehen Aufträge nicht verloren, weil die Kapazität fehlt, sondern weil niemand ans Telefon geht. Saisonabhängig stark; Anfragespitzen vor Buchungsfenstern und Feiertagen. Mitten in der Spitze sollte man nichts Neues einführen.

01 — Saison

Was vor der Spitze vorbereitet gehört

  • Wissen, wann sie kommt. Saisonabhängig stark; Anfragespitzen vor Buchungsfenstern und Feiertagen.
  • Erreichbarkeit zuerst. In der Spitze gehen die meisten Aufträge nicht verloren, weil die Kapazität fehlt, sondern weil niemand ans Telefon geht.
  • Vorqualifizierung schärfen. Wenn ohnehin mehr Anfragen kommen, als bearbeitet werden können, entscheidet die Auswahl über den Deckungsbeitrag.
  • Standardantworten vorbereiten. Die zehn Fragen, die in der Spitze immer kommen, lassen sich vorher beantworten statt jedes Mal neu.
  • Ehrliche Wartezeiten kommunizieren. Eine realistische Auskunft kostet weniger Kunden als eine optimistische, die nicht hält.
  • Nicht mitten in der Spitze umstellen. Jede Einführung braucht Aufmerksamkeit, die dann nicht da ist.

03 — Ansatzpunkte

Abläufe, die sich bei Hotels lohnen

  • Chatbot für Gästefragen vor und während des Aufenthalts
  • Automatische Anfragebeantwortung mit Verfügbarkeit
  • Anreiseinformation und Check-in-Vorbereitung
  • Bewertungsanfrage nach Abreise
  • Wiederansprache von Stammgästen zur Saison
Faustregel

Ein Ablauf eignet sich, wenn er mindestens wöchentlich vorkommt, klaren Regeln folgt und heute Handarbeit ist. Fehlt einer der drei Punkte, ist Handarbeit meist günstiger.

04 — Fragen

Häufige Fragen

Bringt ein Chatbot mehr Direktbuchungen?

Er senkt die Hürde vor der Direktbuchung, weil offene Fragen sofort beantwortet werden. Der größere Hebel liegt aber bei der Entlastung an der Rezeption: Die immer gleichen Fragen zu Parken, Anreise und Frühstück machen einen erheblichen Teil des Kontaktaufkommens aus.

Funktioniert das mehrsprachig?

Ja, und das ist im Tourismus der eigentliche Punkt. Ein Bot antwortet in der Sprache der Frage — ohne dass jemand nachts Englisch, Italienisch oder Tschechisch können muss.

Lässt sich das mit unserem Buchungssystem verbinden?

Bei den verbreiteten Systemen ja, für Verfügbarkeit und Raten. Wo keine Schnittstelle existiert, beantwortet der Bot Sachfragen und leitet für die Buchung weiter.

Arbeitet ihr auch mit Hotels?

Ja. Wir arbeiten aus dem Mühlviertel für Kundinnen und Kunden in ganz Österreich. Der Großteil der Zusammenarbeit läuft ohnehin über Videocalls und geteilte Dokumente — das spart beiden Seiten Fahrzeit. Wo ein Termin vor Ort sinnvoll ist, kommen wir.

Was kostet der Einstieg?

Das hängt am Vorhaben, nicht an der Branche. Ein Google-Unternehmensprofil samt lokaler Sichtbarkeit ist überschaubar, eine Website oder ein Chatbot sind größere Projekte. Schreibt uns kurz euer Anliegen — wir rechnen das durch und schicken einen Vorschlag.

Womit sollten wir anfangen?

Mit dem Engpass, nicht mit dem Interessantesten. Bei Hotels ist das erfahrungsgemäß Chatbot für Gästefragen vor und während des Aufenthalts.

Gibt es Förderungen?

Für Digitalisierungsvorhaben gibt es in Österreich mehrere Förderschienen, etwa KMU.DIGITAL oder die aws-Digitalisierungsförderung. Ob und in welcher Höhe eine davon aktuell für euer Vorhaben infrage kommt, prüfen wir individuell mit euch. Aktuelle Bedingungen: kmudigital.at, aws.at.

Nächster Schritt

Erste Einschätzung, ohne Verpflichtung.

Beschreibt kurz, worum es geht. Ihr bekommt eine ehrliche Antwort dazu, was realistisch ist und was es ungefähr kostet.